Volksinitiative für eine starke Pflege

Volksinitiative für eine starke Pflege

Am 7. November 2017 wurden die Unterschriften der „Volksinitiative für eine starke Pflege“ eingereicht. Über 120‘000 Unterschriften kamen zusammen in nur 8 Monaten. Alle wollen eine starke Pflege.

 

Um was geht es? Die Volksinitiative fordert die Anerkennung und Förderung der Pflegefachpersonen als zentralen Bestandteil der Gesundheitsversorgung. Die Initiative verpflichtet Bund und Kantone dazu, für genügend ausgebildete Pflegefachpersonen zu sorgen, und die Eigenständigkeit des Pflegeberufs gesetzlich zu verankern.

 

 

Die Fakten:
Nur ein attraktiver Pflegeberuf stellt die Gesundheitsversorgung sicher.

Ja zu einer Pflege mit Zukunft

Wir alle sind früher oder später auf Pflege angewiesen:
Pflegende setzen alles daran, Sie menschlich und kompetent zu pflegen – sei es zu Hause, im Spital, in der Klinik oder im Pflegeheim. Mit Ihrem JA können sie das auch morgen tun.

Ja zu einer hohen Patientensicherheit

Unsere Sicherheit als Patient steht auf dem Spiel:
Es sterben weniger Menschen im Spital, dank gut ausgebildetem Pflegefachpersonal. Jedoch wurden in den letzten 5 Jahren 10’000 Pflegefachpersonen zu wenig ausgebildet. Mit Ihrem JA schaffen Sie bessere Ausbildungsangebote und gute Arbeitsbedingungen.

Ja zu mehr Autonomie für Pflegefachpersonen

Wir sparen Geld:
Unnötige Kosten und Leerläufe können abgeschafft werden, indem typische Pflegeleistungen direkt mit den Krankenkassen abgerechnet werden. Mit Ihrem JA schaffen Sie mehr Effizienz im Gesundheitswesen.

 

Kommender Aktionstag zur Initiative: 7. Nov. 2018

Der SBK, Personen aus der Pflege und Interessierte zeigen den Pflegenotstand.

Kommen Sie vorbei oder machen Sie mit.

Basel, Bahnhof SBB 17.00 – 18.00 Uhr,
Bern, Waisenhausplatz 12.00 – 14.00 Uhr
St. Gallen, Bahnhofplatz/Kornhausplatz 11.00 – 14.00 Uhr
Zürich, Rathausbrücke 12.00 – 14.00 Uhr

Informieren Sie sich über den politischen Prozess bis zur Abstimmung und melden Sie sich für den Aktionstag am 7. November 2018 an: www.pflegeinitiative.ch

Was können Sie sonst noch tun? Reden Sie mit! Diskutieren Sie mit Ihren Freunden und Bekannten über die Situation der Pflege. Die Volksabstimmung wird kommen.

 

 

Goodlife Personal GmbH, Personalberatung, Bahnstrasse 5, 8610 Uster, Telefon: +41 43 501 10 10, info@goodlife-personal.ch

Lohn Pflegefachfrau – Gehälter im Gesundheitswesen

Lohn Pflegefachfrau – Gehälter im Gesundheitswesen

Selbst wenn viele Tätigkeiten inzwischen aus Kostengründen an Hilfskräfte abgegeben werden, steigt der Bedarf an Fachpersonal laufend. Spezialisten werden für alle Bereiche des Gesundheitswesens gesucht, angefangen bei Kliniken und psychiatrischen Kliniken über Pflegeheime und Spitex-Zentren bis hin zur häuslichen Pflege. Langfristig gesehen lässt sich der Personalmangel bei den Pflegeberufen nicht mehr durch Hilfskräfte und Fachkräfte aus dem Ausland decken. Das wirkt sich auf den Lohn einer Pflegefachfrau positiv aus. Die Nachteile dieses Berufes sind die unregelmässigen Arbeitszeiten sowie die häufigen Wochenend- und Nachtschichten. Doch der Umgang mit den Menschen macht Freude, sodass dieser Beruf mehr ist als einfach nur ein Job und man die Nachteile in Kauf nimmt.

 

Durchschnittliche Löhne und Gehälter von Pflegekräften

Das Gehalt einer Pflegefachfrau in der Schweiz hängt sowohl von den Qualifikationen als auch dem Arbeitsbereich ab. So bewegt sich der Lohn einer Pflegefachfrau/Pflegefachmann Lohn auf Diplomniveau zwischen dem Durchschnittseinkommen eines Heizungsmonteurs und einer Postangestellten. Kann er/sie eine Zusatzausbildung nachweisen, wird einem diplomierten Pflegefachmann beziehungsweise einer diplomierten Pflegefachfrau ein Lohn annähernd in Höhe des Salärs eines Sozialarbeiters gezahlt. Das Diplom von einer höheren Fachschule beinhaltet aufgrund der umfangreicheren Ausbildung in der Regel eine höhere Bezahlung. So konkurriert der Lohn einer Pflegefachfrau HF/Pflegefachmann HF Lohn mit dem monatlichen Honorar eines gut ausgebildeten Kochs oder eines Architekten. Ist die Pflegefachfrau/der Pflegefachmann befähigt, besondere Aufgaben zu übernehmen, wird der Lohn HF für Pflege dem Gehalt einer Pflegedienstleitung gleichgestellt und entspricht ungefähr dem eines Bauleiters.

 

Löhne und Gehälter in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Schwyz und Zürich

Im Aargau erhält eine 38 Jahre alte Fachfrau für Gesundheit einen Lohn, der etwas über dem Lohn einer Krankenschwester in der Schweiz liegt, wenn sie rund 14 Jahre Berufserfahrung vorweisen kann.

In St. Gallen bewegt sich das Durchschnittsgehalt einer Pflegefachfrau im Alter von 41 Jahren mit 16 Jahren Berufserfahrung um das Gehalt eines Goldschmieds. Mit 18 Jahren Berufserfahrung hat eine 41 Jahre alte Krankenschwester ein Gehalt ähnlich dem eines Polizisten. Damit bekommen Krankenschwestern betreffend Lohn in der Schweiz im Kanton St. Gallen die beste Bezahlung.

Der Lohn einer Pflegefachfrau im Alter von 45 Jahren mit 27 Jahren Berufserfahrung bewegt sich im Kanton Schwyz zwischen dem Honorar eines Servicetechnikers Sanitär und dem eines Bauleiters. Mit 24 Jahren Berufserfahrung verdient eine 45 Jahre alte Krankenschwester den Lohn ähnlich dem eines Hauswarts.

Der Kanton Zürich zahlt in öffentlichen Spitälern einer diplomierten Pflegefachfrau einen Mindestlohn zwischen dem Gehalt eines Automechanikers und dem eines Sozialarbeiters. Ohne Diplom bekommt eine Pflegefachfrau einen Lohn ähnlich einer Postangestellten. Im Spitex-Bereich liegt der Mindest-Lohn einer Fachfrau für Gesundheit etwas unter dem eines Bauzeichners, was auch dem Mindest-Lohn für eine diplomierte Pflegefachfrau HF in der Grossregion Zürich sowie der Nordschweiz entspricht. Bereichsleiter in öffentlichen Spitälern des Kantons Zürich bekommen ein ähnliches Gehalt wie Bauzeichner im Durchschnitt. Handelt es sich um Heime mit mehr als 100 Plätzen, erhält der Leiter für die Bereiche Pflege und Betreuung ein Salär ähnlich dem Einkommen eines Piloten First Office. Der Lohn einer Krankenschwester im Kanton Zürich ist genauso hoch wie im Aargau. Sie bekommt im Alter von 37 Jahren mit 12 Jahren Berufserfahrung ein Honorar wie ein Automechaniker. Dabei gilt es zu beachten, dass die Dipl. Pflegefachfrau/der Dipl. Pflegefachmann der diplomierten Krankenschwester/dem diplomierten Krankenpfleger entspricht. Das Diplom zur Pflegefachfrau/Pflegefachmann können Sie genauso wie die Nachweise für eine Zusatzausbildung an einer Fachhochschule oder einer höheren Fachschule erwerben.

Nähere Informationen zu Lohn und Gehalt von Pflegefachkräften finden Sie unter folgenden Links:
https://pflege-berufe.ch/lohn-pflegefachfrau
https://www.medinside.ch/de/post/loehne-2017-vergleichen-sie-ihr-gehalt

 

Die Lohnentwicklung für Pflegefachpersonal

Wie in jedem anderen Beruf erhöht sich im Laufe der Jahre und der daraus resultierenden wachsenden Berufserfahrung für eine Fachfrau Gesundheit beziehungsweise einen Fachmann Gesundheit der Lohn. Der Lohn der Dipl. Pflegefachfrau HF beziehungsweise der Pflegefachfrau FH- Lohn ist dabei höher und steigt etwas schneller als bei Pflegefachpersonal ohne Abschluss an einer höheren Fachschule beziehungsweise einer Fachhochschule. Was eine diplomierte Pflegefachfrau HF als Lohn genau verdient, hängt dabei sowohl vom Alter als auch der Region und dem Einsatzgebiet ab. Der HF Pflege-Lohn sollte sich zumindest an den Mindestlöhnen der Region Zürich orientieren. Private Einrichtungen zahlen in der Regel mehr als staatliche Anstalten.

 

Pflegefachkraft – ein Job mit Zukunft

Als Pflegefachfrau HF ist der Lohn auf Ihrer jetzigen Stelle nicht angemessen? Sie möchten als Dipl. Pflegefachfrau mehr Lohn? Dann sollten Sie keine Zeit mehr verstreichen lassen und jetzt handeln. Wir finden für Sie die perfekte Stelle im Pflegebereich, egal, ob Sie den Job wechseln wollen, als Quereinsteiger eine neue Herausforderung suchen oder frisch von der Schule kommen. Wir sind für Sie da und unterstützen Ihre Suche. Selbstverständlich behandeln wir Ihre Bewerbung mit absoluter Diskretion.

 

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Jeder 4. Schweizer wird bis 2045 älter als 65 Jahre sein.

Jeder 4. Schweizer wird bis 2045 älter als 65 Jahre sein.

Um den Mangel an Pflegepersonal zu kompensieren, wird heute oft auf qualifizierte ausländische Gesundheitsfachkräfte zurückgegriffen: 40 Prozent des neu angestellten Pflegepersonals kommen aus dem Ausland. Alleine 2014 immigrierten 2472 ausländische Pflegefachkräfte in den Schweizer Arbeitsmarkt, der Grossteil davon aus Frankreich (36,9 Prozent) und Deutschland (34,7 Prozent), wie das Schweizerische Gesundheitsobservatorium (Obsan) aufzeigt.

Da dieses Potenzial in Zukunft aber nicht ausreicht, um das fehlende inländische Personal zu ersetzen, ist es laut dem Versorgungsbericht unumgänglich, Massnahmen zur Förderung des eigenen beruflichen Nachwuchses zu intensivieren. Schon in den vergangenen Jahren wurde die Ausbildung forciert. Die Abschlüsse im Bereich Pflege und Betreuung nahmen zwischen 2010 und 2014 gesamthaft um 32 Prozent zu. Trotzdem werden bei weitem nicht so viele Fachkräfte ausgebildet, wie es braucht.

 

Anzahl der über 65-Jährigen in der Schweiz, 2015–2045

Wie gravierend der Personalmangel ist, zeigt der im September 2016 veröffentlichte Versorgungsbericht der Gesundheitsdirektorenkonferenz: Er prognostiziert, dass der Bedarf an Pflegepersonal in den nächsten neun Jahren um gut 20 Prozent oder 40’000 Personen steigen wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: OdASanté

 

2014 arbeiteten gut 178’000 Personen im Pflegebereich, 2025 werden insgesamt fast 218’000 gebraucht. Besonders die Spitex hat laut dem Bericht einen hohen Bedarfszuwachs: über 11’400 oder 35 Prozent zusätzliche Fachkräfte. Auch der Bedarf der Pflegeheime wird mit 25,7 Prozent stark wachsen. Sie werden in den nächsten Jahren zum grössten Arbeitgeber für Mitarbeitende in Pflege- und Betreuungsberufen.

Grund ist die demografische Entwicklung in der Schweiz. Nach Angaben des Bundesamtes für Statistik machten die über 65-Jährigen im Jahr 2015 18 Prozent der Schweizer Bevölkerung aus. Bis ins Jahr 2045 wird ihre Zahl um über eine Million ansteigen. Mehr als jeder vierte Schweizer (26,4 Prozent) wird dann älter als 65 Jahre sein. Der Anteil an chronisch erkrankten Menschen werde massiv zunehmen, sagt der SBK. Die Lücke zwischen dem Bedarf der Bevölkerung nach professioneller Pflege und dem ausgebildeten Personal klaffe immer weiter auseinander.

Goodlife Personal arbeitet für Menschen und Institutionen, die sich beruflich für das Wohlbefinden anderer Menschen einsetzen. Wir vermitteln attraktive offene Stellen im gesamten Pflegebereich und bringen mit viel Einfühlungsvermögen und gutem Gespür Stellensuchende mit Anbietern von Vakanzen zusammen.

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(Textauszüge aus dem Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Rund die Hälfte der Stellen im Pflegebereich sind Pflegefachpersonen!

Rund die Hälfte der Stellen im Pflegebereich sind Pflegefachpersonen!

Dies ist bereits eine extrem grosse Zahl, vor allem im Vergleich zu anderen Berufen in diesem Bereich. Am zweithäufigsten werden Fachpersonen Gesundheit gebraucht, doch die Anzahl offener Stellen in diesem Beruf beträgt nur noch rund 10%.

Anteil Stellen im Bereich Pflege

Mit einem Anteil von über 50% werden im Stellenmarkt diplomierte Pflegefachpersonen gesucht. Danach kommen Fachpersonen Gesundheit (FaGe) und verschiedene Therapeuten-Berufe. Weniger oft benötigtes Personal im Bereich Pflege sind die Berufe Hebamme, Stationsleitung, Logopäde, Masseur, Osteopath, Drogist, Apotheker, Pflegeassistenten oder Pflegedienstleiter.

 

 

Goodlife Personal mit zahlreichen neuen Stellenangeboten

Für qualifizierte und motivierte Fachpersonen bieten wir Traumstellen im Pflegebereich an. Auf dem Stellenportal von Goodlife Personal finden Sie jetzt attraktive Vakanzen. Bewerben Sie sich jetzt für eine unserer neuen Stellen. Wir freuen uns Sie kennenzulernen. Ihr Goodlife Personal Team.

Goodlife Personal GmbH, Bahnstrasse 5, 8610 Uster, Telefon: +41 43 501 10 10, Gratisnummer: 0800 011 010
info@goodlife-personal.chwww.goodlife-personal.ch